WARNUNG – HILFE – AUFKLÄRUNG
NEU: Kostenloser Giftköder-Ratgeber

Tipps zur Prävention, Erkennung von Giftködern, Erste-Hilfe-Maßnahmen:
» kostenloses E-Book rund um das Thema Giftköder, von Experten in Zusammenarbeit von Josera und PETA.
Giftwarner für Navis & Smartphones
Lies » hier im Blog nach, wie du mit pocketnavigation.de kostenlos deinen Hund schützen kannst!

Giftköderwarnungen per WhatsApp

Unterstütze das Projekt …
» ... durch deine Empfehlung

        

... durch Setzen eines Banners!
» zur Banneraktion

... durch deinen Einkauf im Shop!
» zum TierschutzSHOP

Giftwarnkarte als APP
» www.giftwarnkarte.mobi

  • Uneingeschränkt kostenlos!
  • Funktioniert auf allen Systemen!
  • Einfach URL in Browser eingeben!
  • Oder einfach QR Code scannen!
  • Auf Oberfläche verankern - fertig!
  • Keinerlei Anmeldungen!
  • Stets aktuell, ohne lästige Updates!
  • Kein Sammeln deiner Daten durch Download auf diversen App Stores!

QR Code Giftwarnkarte App

mit freundlicher Unterstützung von





VON Tierfreunden FÜR Tierfreunde

postheadericon Heimtierhaltung in der Wohnung: Therapie- und Assistenztiere grundsätzlich erlaubt

Häufig wollen Vermieter die Tierhaltung verbieten. Wer einen Assistenzhund oder ein Tier zu therapeutischen Zwecken braucht, hat in der Regel gute Chancen, dass ihm die Tierhaltung dennoch gewährt wird. Unabhängig davon, was ursprünglich einmal im Mietvertrag vereinbart wurde, meint der Tierrechtsspezialist RA Andreas Ackenheil aus Mainz. Bestätigt sieht der Anwalt dies in zahlreichen Rechtsurteilen der Vergangenheit.

„Oftmals sind es Einzelfallentscheidungen, die nach eingehender Prüfung und Abwägung der Interessen des Tierhalters, anderer Mieter und des Vermieters gefällt werden“, betont Ackenheil. Beispielsweise spielen auch besondere Bedürfnisse des Mieters (Blindenführhund, Therapiezwecke, soziale Vereinsamung) sowie das Naturell eines Tieres eine Rolle. (Nachfolgend erwähnte Urteile beziehen sich ausschließlich auf die Rechtssprechung in Deutschland.)

Hunde

Benötigt beispielsweise ein behinderter Mensch einen Assistenzhund, der ihn bei der Hausarbeit unterstützt und ist der Hund gut erzogen, sozialverträglich und ruhig, sind sehr wichtige Kriterien bereits erfüllt. „Diese Eigenschaften sind bei ausgebildeten und qualitätsgeprüften Assistenzhunden die Voraussetzung für einen Einsatz bei einem behinderten Menschen“, sagt Sabine Häcker, ehrenamtliche Vorsitzende des Vereins Hunde für Handicaps, Mitarbeiterin beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband im Projekt „Führhund“, Tierärztin, Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin (IHK/BHV). Demnach kann man davon ausgehen, dass der Haltung eines ausgebildeten Assistenzhundes in der Regel keine Steine in den Weg gelegt werden können.

Dies zeigt auch das folgende Urteil: Sogar ein mietvertraglich individuell vereinbartes Verbot kann in besonderen Ausnahmefällen hinfällig werden. In diesem Sinne hatte der BGH einem Mieter, der auf die Dienste eines Blindenhundes angewiesen war, die Tierhaltung in der Mietwohnung zugestanden und die Interessen des Mieters als höherrangig gegenüber denen des Vermieters eingestuft (BGH Beschluss v. 4.5.1995, V ZB 5/95, Fundstelle: WuM 1995, 447).

»Giftköder: Erste Hilfe Tipps – Prävention – Therapie«

Sogar ein „normaler“, nicht ausgebildeter Hund, durfte aufgrund der besonderen Interessenlage einer behinderten Mieterin bleiben, obwohl in dem Regensburger Wohnungsblock ein generelles Tierverbot herrschte und sich die Nachbarn über Hundegebell beschwert hatten. Vor Gericht gab die contergangeschädigte Hundebesitzerin an, dass sie wegen ihrer Behinderung arbeitslos sei und kaum Kontakt zu Menschen habe. Der Dackel wäre für die Stabilisierung des seelischen Zustands wichtig, wie vom Arzt bestätigt wurde. Letztendlich entschied das Gericht, dass die Frau ihren Dackel behalten durfte (Bayerisches OLG, Az.: 2Z BR 81/01). Also doch ein Jackpot für die Menschlichkeit vor Gericht – und für zuhause bei Spaß und Spiel gibt es dafür das all jackpots casino Wilkommenspaket.

Katzen

Dennoch: „Soll ein Assistenzhund oder eine Katze zu therapeutischen Zwecken in die Wohnung einziehen, ist es ratsam, sich im Vorfeld mit dem Vermieter, gegebenenfalls auch den Mitmietern an einen Tisch zu setzen“, rät Ackenheil. Es könnten konkrete Störfaktoren vorliegen, die gegen eine Hunde- oder Katzenhaltung sprechen. Beispielsweise, wenn die Gefahr besteht, dass der Nachbar durch die Katze einem lebensbedrohlichen allergischen Asthmaanfall ausgesetzt werden könnte (LG München 34 S 16167/03). Demgegenüber urteilte das AG Hannover (Az. 8611 76/86), dass die Katzenallergie eines benachbarten Mieters kein Grund sei, die Tierhaltung zu untersagen. In diesem Fall fiel Interessenabwägung eben anders aus. Maßgebend ist insoweit immer der Vortrag der Parteien, die den Richter für das eine oder andere Interesse überzeugen müssen.

Kleintiere, Vögel und Fische

Ist eine Katzen- oder Hundehaltung zu therapeutischen Zwecken aufgrund einer Allergie eines Hausmitbewohners nicht möglich, können Betroffene auch auf Kleintiere, Vögel oder Zierfische ausweichen. Deren Haltung ist immer erlaubt und auch sie eignen sich hervorragend als Seelentröster oder unvoreingenommene Gesellschafter.

 

MEHR ZUM THEMA auf TierarztBLOG
Pfoten mit Herz: Ausgebildete Therapiehunde helfen Kindern
Tierische Therapeuten – positive Auswirkungen auf kranke Seelen und kranke Körper

 

Foto / Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf / Postinfo: 02120817

 

Kommentieren ist momentan nicht möglich.